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Meine Tipps für eine entspannte Fahrt.

Die Kombilösung und die damit verbundenen Baustellen rauben jedem auch noch so entspannten Autofahrer in Karlsruhe irgendwann den letzten Nerv. Es vergeht kaum eine Woche in der nicht eine neue Umleitung oder veränderte Verkehrsführung für Chaos sorgt. 

Ich als Berufspendler kann ein Lied davon singen und verbringe in Karlsruhe, wie viele andere mit mir, mittlerweile viel zu viel Zeit im Stau. 

Egal wieviel Zeit man einplant, das ewige Stehen und Nichtvorankommen nervt einfach. Kein Wunder, dass viele sich auch einmal aufregen, kein Verständnis für die Fahrfehler Anderer mehr haben und vielleicht sogar mit rüden Gesten ihrem Ärger Luft machen! 

Dieser ständige Stau-Wahnsinn kann einem auf Dauer allerdings richtig zu schaffen machen – immer öfter komme ich schon gestresst und teilweise gereizt im Büro an und brauche erst einige Minuten bevor ich mich auf meine Aufgaben konzentrieren kann.

Eine Kollegin gab mir den Tipp, es doch einmal mit Entspannungsübungen während der Fahrt zu versuchen. Irgendwie erschien mir der Tipp etwas seltsam – vor meinem inneren Auge sah ich mich auf der Kühlhaube, die Beine überkreuzt, mitten im Stau sitzen und leise “Ommmmmmm” vor mich hinsummend – so ein Quatsch! Doch nachdem mein Stresslevel auch nach Wochen einfach nicht besser wurde, gab ich mir einen Ruck. Wenn ich auch nicht zum Stau Guru werden würde – etwas musste sich ändern. Hier sind meine Tipps für eine entspannte Fahrt durch den Berufsverkehr.

Informiere dich

Ob auf der Straße oder im Linienverkehr, durch die Baustellen der Kombilösung wechselt die Verkehrsführung ständig und in der Regel erfährst du erst davon, wenn es zu spät ist und du im Stau stehst. Glücklicherweise gibt es die Verkehrsinfos der Kombilösung, wo du dich vorab über neue Umleitungen und Sperrungen informieren kannst. 

Foto: Fabian Geier | Verkehrschaos in Karlsruhe

Plane genug Zeit ein

Ich höre schon den sarkastischen Unterton: “Super Beata, toller Tipp, genug Zeit einplanen! Da hätte ich auch selbst drauf kommen können!” Doch obwohl es so offensichtlich erscheint und sich so einfach anhört, schaffen es viele einfach nicht rechtzeitig loszufahren. Ein alter Trick den ich auch heute noch gerne anwende ist es die Wanduhren um 5 Minuten vorzustellen – ich falle tatsächlich immer wieder darauf rein und freue mich dann wenn ich pünktlich aus dem Haus komme. Wem das nicht gefällt und seinen Alltag gerne plant kann sich auf seinem Mobile auch eine Erinnerung einrichten. Mein Phone erinnert mich immer 10 Minuten bevor ich losfahren sollte – das gibt mir genug Zeit um mir meine Schuhe anzuziehen, meine Schüssel, Lunch und Tasche zu schnappen und zum Auto zu gehen.

Singen macht glücklich 

Singen stärkt tatsächlich die Psyche und auch die Abwehrkräfte und tut damit nicht nur der Seele sondern auch dem Körper gut – das haben Wissenschaftler mittlerweile zu Genüge bewiesen. Schon nach 30 Minuten Singen erhöht unser Gehirn die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin und Beta-Endorphinen und baut gleichzeitig Stresshormone ab. Also, du hast es gehört! Lieblings Playlist auswählen, aufdrehen und mitsingen – da kann einem selbst die längste rote Ampelperiode im Stau nicht mehr stressen. Und wer weiß, vielleicht singt der Fahrer im Auto neben dir ja sogar mit.

Meditation im Auto? Ja das geht wirklich!

Natürlich kannst du die Augen im Auto nicht schließen, oder dich entspannt mit überkreuzten Beinen hinsetzen. Deine Aufmerksamkeit gilt dem Verkehr, trotzdem kannst du eine der essentiellsten Meditationsübungen auch im Auto machen – die Atemübung. 

Die Atemmeditation ist eine der hilfreichsten Übungen um Stress hinter dir zu lassen und ganz bei dir selbst anzukommen:

  1. Atme ganz bewusst zweimal hintereinander ganz tief ein und wieder aus.
  2. Atme ganz normal weiter und beginne deinen Atem für ca. 5 Minuten ganz aufmerksam zu beobachten.
  3. Wo beginnt deine Atem? In der Nase, oder vielleicht doch im Bauch oder Brustraum? Wo fängt für dich die Wahrnehmung deines Atmens an? 
  4. Beobachte ganz systematisch die verschiedenen Atembewegungen deines Körpers. Da gibt es die intensiven Bewegungen wie die im Bauchraum und im Brustraum und natürlich auch am Mund und an der Nase – doch sicher kannst du auch noch mehr wahrnehmen. Wie dein Atem – und wenn teilweise auch nur ganz schwach – deinen ganzen Körper in eine leichte Schwingung versetzt.. 
  5. Die Kunst liegt darin, diese Bewegungen während der Ein-und Ausatmung ganz bewusst wahrzunehmen.

Viel besser funktioniert diese Übung natürlich unter begleitender Anleitung. Ich nutze hierfür die App von 7Mind.

Die 7Mind Mediation & Achtsamkeit App

Könnt ihr im Stau entspannen oder ärgert ihr euch die ganze Zeit? Wie geht ihr mit dem ewigen stehen in den Karlsruher Baustellen um und was hilft euch trotzdem pünktlich und mit guter Laune anzukommen? Ich freue mich auf euer Feedback! 

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Von Amber Life Mag • 1. Dezember 2019
Kategorien: Inspirationen, Lifestyle

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